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Eröffnungsrede Josef Adrian
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Zur Situation ...
Sehschädigungen bei Menschen mit mehrfachen ...
Arbeitspraktische Fertigkeiten
Grundlagentext
Allgemein:
Zur Situation erwachsener Menschen mit Mehrfachbehinderung und Sehschädigung
Fachtagung am 23. September 2005 anlässlich der zweitägigen Hilfsmittelausstellung für Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung
Begrüßung:
Annegret Walter,
Vorsitzende des Blinden- und Sehbehindertenvereins, Schleswig-Holstein (BSVSH)
Frau Walter spricht auf dem Hintergrund eigener Erfahrung über die Bedeutung beruflicher Tätigkeit für Menschen mit Behinderung.
Sie betont, dass der BSVSH sich als Interessensvertreter der erwachsenen Menschen mit Mehrfachbehinderung und Sehschädigung sieht und sich für ihre Belange engagieren wird.
Josef Adrian
Schulleiter, Staatliche Schule für Sehgeschädigte, Schleswig
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,
im Namen der Veranstalter der zweitägigen Hilfsmittelausstellung für Menschen mit Blindheit und Sehbehinderung und der heutigen Fachtagung „Zur Situation erwachsener Menschen mit Mehrfachbehinderung und Sehschädigung“ darf ich sie ganz herzlich begrüßen. Ich freue mich sehr, dass Sie so zahlreich und aus so unterschiedlichen Einrichtungen unserer Einladung gefolgt sind.
So kommen Sie aus
- den Werkstätten für behinderte Menschen,
- aus den Agenturen für Arbeit
- aus den Schulen für Körper- und Geistigbehinderte
- aus anderen Förderzentren
- aus Verbänden und Selbsthilfegruppen behinderter Menschen und ihrer Angehörigen
- aus Wohn- und Pflegeheimen
- aus vielen anderen Bereichen aus Schleswig Holstein, den angrenzenden Bundesländern und in Einzelfällen: aus größerer Entfernung!
Namentlich besonders hervorheben möchte ich in diesem Zusammenhang
- Herrn Dr. Hase, den Landesbeauftragten Schleswig-Holsteins für Menschen mit Behinderung
- Frau Christine Pluhar, Referentin für Sonderpädagogik im Bildungsministerium
- Herrn Torsten Lengsfeld, Leiter des Bereichs Rehabilitation der Marli-Werkstätten, Lübeck, der in seinen Funktionen in der Bundes- und Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen heute hier in Vertretung von Herrn Willenberg mit einem Referat unsere Tagung bereichert.
Dr. Ulrich Hase,
Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderung, Schleswig-Holstein
Dr. Hase zeigt sich angetan von der Veranstaltung und überzeugt von der Notwendigkeit, sich für Barrierefreiheit der auf dieser Tagung angesprochenen Menschen mit ihren spezifischen Belangen einzusetzen.
Er sagt seine persönliche Unterstützung und konkrete Schritte zu, um die auf der Tagung herausgearbeiteten Bedarfe der Menschen in den Werkstätten und Wohnheimen umzusetzen. In diesem Zusammenhang will er zusammen mit den Veranstaltern Gespräche mit den Verantwortlichen führen, um Angefangenes in seiner Fortführung zu unterstützen und Konzepte zur professionellen Versorgung zu erarbeiten.
Für die Finanzierung macht er konkrete Vorschläge und bringt in diesem Zusammenhang auch den Fond der Landesregierung ins Spiel, der sich aus den Kürzungen des Blindengeldes speist und zur Verbesserung der Situation von Menschen mit Sehschädigung gedacht ist.
Karin Friese-Harenberg,
Vorsitzende des Vereins zur Förderung sehgeschädigter Kinder und Jugendlicher in Schleswig-Holstein e. V.
Frau Friese-Harenberg beendet die Fachtagung und gibt Erläuterungen zum Besuch der anschließenden Hilfsmittelausstellung.
Zusammen mit Dr. Hase und den anderen Veranstaltern eröffnet sie die Hilfsmittelausstellung.